Bis kurz vor 10.30 Uhr war noch nicht klar ob wir überhaupt fliegen können (es lag Schnee in Beromünster). Kurz vor dem Abflug in Nottwil fragte uns Adrian unser Pilot ob wir nicht Richtung Berner Oberland fliegen wollen. Wir bereuten unseren Entscheid keine Sekunde !! Das Wetter war bombastisch schön und die Aussicht ebenfalls. Wir entschieden uns kurzfristig noch eine Gletscherlandung anzufügen auf dem Petersgrat. Traumhafte Aussicht, was will man mehr. Wir waren schlussendlich gut 2 Stunden unterwegs. Es hat sich jeder Franken gelohnt !!! Dieser Heliflug wird uns noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Vielen herzlichen Dank auch nochmals an das Team von Helikopterflug.ch für die tolle und kompetente Organisation. Wir werden Sie sehr gerne weiterempfehlen.
Mit ‘Aletschgletscher’ getaggte Artikel
Unser Helikopterflug war einfach phantastisch !!!
Dienstag, 03. November 2009Flugbestattung / Luftbestattung in der Schweiz
Samstag, 24. Oktober 2009Helikopterflug.ch bietet in Zusammenarbeit mit einem Naturbestattungs-Firma spezielle Flüge für Flugbestattungen an. Die Zusammenarbeit mit dem Naturbestatter gewährleistet eine vollumfängliche Betreuung der Angehörigen. Das liberale Schweizer Gesetz ermöglicht dies, im Gegensatz zu vielen ausländischen Nationen, wo solche Bestattungsformen nicht erlaubt sind. Mit einer Willenserklärung kann die Urne aus anderen Ländern zur Bestattung angefordert werden. Nach der persönlichen Trauerzeit wird die Urne des Verstorbenen übergeben:
Ablauf Flugbestattung:
Die Urne wird mit Angehörigen per Helikopter auf einen Gebirgslandeplatz gebracht und inmitten von unberührter Natur aus Eis und Schnee ausgestreut. Der Trauerredner übernimmt die letzten Worte für einen harmonischen und würdevollen Abschied.
Fact Sheet Kremation
Was geschieht mit nicht verbrannten Materialien?
Metalle werden nicht verbrannt. Chirurgischer Stahl (Kunstgelenke etc.) werden von einem Spezialunternehmen recycled. Schrauben und Nägel aus dem Sarg werden entsorgt. Edelmetall, Gold- und Silberschmuck, den der Verstorbene trug, schmelzen während der Kremation und befinden sich anschließend als Klümpchen zwischen den Metallteilen. Diese werden eingesammelt und der Erlös wird einem wohltätigen Zweck zugeführt.
Was passiert während und nach der Verbrennung mit den Metallteilen, wie z.B. Knochenbruchverbindungen und andere Fremdstoffe?
Bei der Einäscherung werden Schadstoffe, die sich eventuell im Körper befinden, neutralisiert. Arzneimittel und andere pharmazeutische Produkte, die sich möglicherweise noch in den sterblichen Überresten befinden, werden durch die hohen Temperaturen fast vollständig vernichtet. Eine Nachverbrennung neutralisiert die Gase, so das eine moderne Einäscherungsanstalt weder Rauch noch Geruch ausstößt. Die Einäscherung ist auch hier die bestmögliche Lösung um eine hygienisch Leichenentsorgung zu gewährleisten. Während seines Lebens kann der Verstorbene Prothesen in oder an sich angesammelt haben. Bei Hüftgelenken, Knochenbruchverbindungen und dergleichen ist die Umwelt nicht gefährdet. Denn sie sind aus hochwertigem Metall hergestellt und die Temperatur im Ofen ist zu niedrig um diese anzugreifen. Sie werden aus der Asche entfernt, bevor sie beigesetzt wird und gesammelt. Diese Metalle werden später abgeholt, geschmolzen und wiederverwertet. Die Einnahmen welche durch den Verkauf dieser Teile entstehen, werden an einem guten Zweck vergeben.
Woraus existiert die Asche?
Die Asche ist ein grobkörniger Verbrennungsrückstand von ein bis zwei Kilogramm. Der Hauptteil der Asche entsteht aus menschlichen Überresten, wessen Mehrheit dem menschlichen Gerüst abstammt. 2,5 % der Asche bestehen aus den übrigen Materialien.Asche besteht aus Kalium und Calzium. Alles was bei über 800 Grad verbrannt wird ist absolut Keimfrei.Schadstoffe werden mit Sobalit gebunden und dies muss wiederum als Giftmüll entsorgt werden.
zum 60. Geburtstag
Dienstag, 23. Dezember 2008Nach mehrfachen Versuchen konnte ich am Sonntag endlich den zum 60.sten Geburtstag erhaltenen Gutschein einlösen und zum Helikopterflug starten. Das Wetter am Sonntag spielte – nach dem Regen und den Wolken vom Samstag – sehr gut mit und ermöglichte mir einen wunderbaren Flug von Beromünster aus. Wir überquerten den Sempachersee, Malters, flogen am Pilatus vorbei (dort hatte es Wolken, welche die Helis umrunden müssen), über den Glaubenberg, ums Brienzer Rothorn, über den Brienzersee in Richtung Grindelwald und Kleine Scheidegg, immer die mächtig eindrucksvolle Eigernordwand vor Augen, um Eiger und Mönch herum zum Jungfraujoch (wie sahen Hunderte von kleinen Menschlein im Schnee und auf den Terrassen), über das Joch hinüber und zum Konkordiaplatz über dem Aletschgletscher und vor dort an Mürren und dem Schilthorn vorbei (Normalhelis mit Passagieren dürfen über 1100 m nicht landen). Nach dem Flug durch das Kiental, über Kander- und Simmental, Thunersee nach Oberlangenegg bei Schwarzenegg, wo wir in der Westernranch von Fränzi und Andreas Fahrni Pause machten. Dieser „Dream Valley Saloon“ ist ein lustiges Blockhaus mit rustikaler Einrichtung, mit Tipi Camp, Büffelranch usw. auf der südlichen Rampe des Schallenbergpasses – und damit auch ein beliebter Treffpunkt von Töfffahrern. Danach gings über Schallenberg, Escholzmatt und entlang des Entlebuchs über Wohlhusen und Ruswil zurück. Die Welt von oben ist sehr schön und zeigt uns immer wieder, wie klein wir eigentlich sind. Ich habe es sehr genossen und danke nochmals herzlich für das Geschenk.
Berger Heinz
